Die Anzeigen für mobile Suche übertreffen die bezahlte Suche, sagt Adobe-Bericht

Laut dem neuen "Q4 2015 Digital Advertising Report" von Adobe Digital Index verliert das bezahlte Suchmaschinenmarketing (SEM) seine Wachstumsdynamik an der mobilen Werbung.

Dem Bericht zufolge ist das weltweite Wachstum der bezahlten Suche unter anderem im Vergleich zum Vorjahr um 75 Prozent gesunken, "was zum Teil auf die neue Bereitschaft der Werbetreibenden zurückzuführen ist, für die mobile Suche auszugeben."

Bezeichnenderweise wurden die größten Rückgänge in Europa verzeichnet, wo die Wachstumsrate von 17 Prozent im Vorjahreszeitraum auf fünf Prozent zurückging.

Die Studie weist darauf hin, dass die mobilen Ausgaben jetzt 37 Prozent aller SEM-Ausgaben ausmachen (ein Plus von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Dies deutet auf eine zunehmende Verlagerung der Werbekunden hin zur mobilen bezahlten Suche hin. Erwähnenswert ist auch, dass das mobile Surfen mittlerweile 41 Prozent aller Website-Besuche ausmacht. Dies ist der Grund dafür, warum Werbetreibende ein größeres Interesse an Mobile haben.

Becky Tasker, Managing Analyst bei ADI, sagt: "Die Prozentsätze liegen sehr nahe beieinander, was für mich ein Hinweis darauf ist, dass Werbetreibende sich bewusster werden, was die Verbraucher tun, und sie versuchen, ihre Marketingaktivitäten entsprechend auszurichten."

Smartphones treiben das mobile Wachstum voran (51% im vierten Quartal im Vergleich zum Vorjahr), während der Tablet-Anteil im selben Zeitraum weiter schrumpfte (um neun Prozent). Auch Werbetreibende verzeichnen dank ihrer mobilen SEM-Aktivitäten mehr Web-Traffic mit Klicks um 35 Prozent.

Abgesehen von den hohen Inhalten für Inhalte gilt für Mobile, dass die Kosten pro Klick geringer sind als die Desktop-Kosten pro Klick.

Ein Highlight bei der Display-Werbung ist, dass Google damit beginnt, die Display-Lücke zu Facebook zu schließen. Insbesondere die CTRs von Facebook für Display-Anzeigen sind dank einiger Änderungen, die das Unternehmen eingeführt hat, im Jahresvergleich um 36 Prozent gestiegen. Die CTRs von Google verzeichnen ebenfalls einen deutlichen Anstieg (27 Prozent).

Tasker schreibt die Platzierung im Kontext für die Anzeige, die automatische Konvertierung von Text in Image-Anzeigen und die Einsicht des Publikums für dieses CTR-Wachstum zu.

Über die Feiertage hinweg zeigt die Studie, dass fast jeder US-Dollar 1 aus Einnahmen aus Such- und Displaywerbung erzielt wird, wobei E-Mail und Display ihren Verkaufsanteil um 15 bzw. 2, 5 Prozent steigern.

Zu personalisierten Werbekanälen kommentiert Tasker: „Wir sehen hier einen Übergang von generischen oder breit angelegten Marketingkanälen hin zu Kanälen wie E-Mail oder Display, die heutzutage wirklich personalisiert sind, da die Werbekunden zunehmend ein One-on-One-Angebot pflegen Beziehung zu Verbrauchern. “Sie erwartet, dass mehr Werbetreibende im nächsten Jahr in personalisierte Kanäle investieren werden.

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